20.06.2013 | 14:13 Uhr
Eine Homepage mit einem 08/15-HTML-Tool zu erstellen, ist ein Kinderspiel. Ob die Seite bei den Besuchern aber auch so dargestellt wird, wie auf dem eigenen PC, ist eine andere Sache. Hier ein paar Tipps zur Optimierung der eigenen Website, die helfen können, böse Überraschungen zu vermeiden.
Bevor ihr eine Webseite ins Netz stellt, solltet ihr das Ergebnis zunächst auf mehreren Browsern testen. Was auf dem eigenen Bildschirm ganz toll aussieht, kann auf einem anderen Rechner – je nach eingesetztem Browsertyp – zu haarsträubenden Ergebnissen führen. Und das vergrault potenzielle Besucher, deren Browser Schwierigkeiten mit der Darstellung der Seite haben.
Je komplexer eine Seite aufgebaut ist, desto problematischer wird es, eine fehlerfreie Unterstützung von verschiedenen Browsern zu erreichen. Es empfiehlt sich daher, einige der gängigen Browser auf dem eigenen Rechner zu installieren und die Webseiten vor dem Upload auszutesten.
Dabei stellt sich zwangsläufig die Frage, welche Browsertypen am häufigsten zum Einsatz kommen. Dazu liefert die Grafik unten einen kleinen Überblick. Demnach surften im März 2010 knapp 55 % aller Internet-Nutzer mit dem Internet Explorer in den Versionen 6.0, 7.0 und 8.0.
Über die Links in der »Box Browser Download könnt ihr euch die gängigen Browsertypen zum Testen herunterladen. Dabei solltet ihr eins beachten: Bei einigen Browsern wird beim Download einer neuen oder anderen Browser-Version die Version, die sich auf dem Rechner befindet, überschrieben.
Die meisten Browser werden von den Entwicklern so konzipiert, dass sie mit einer gewissen Fehlertoleranz arbeiten. Das heißt, der Browser versucht die Seite auch dann vernünftig anzuzeigen, wenn der HTML-Code Fehler enthält. Diese Fehlertoleranz bedeutet aber auf der anderen Seite, dass die Vorschriften zum HTML-Standard, die im Web gelten, nicht immer eingehalten werden. Das World Wide Web Consortium (W3C) hat HTML genau standardisiert. Seit 1999 ist HTML in der Version 4.01 der gültige HTML-Standard. Diesem Standard sollten alle Seiten entsprechen, die ins Internet gestellt werden.
Die Überprüfung einer Webseite auf Einhaltung des HTML-Standards nennt man Validierung. Das W3C hat einen Online-Service eingerichtet, mit dessen Hilfe ihr den Quellcode eure HTML-Seiten validieren könnt. Webseiten, die bereits online sind, können unter validator.w3.org überprüft werden. Um HTML-Dateien zu überprüfen, die sich noch zentral auf dem heimischen Rechner befinden, bietet sich die Seite validator.w3.org#validate-by-upload an.
Mit Hilfe der Links in der »Box HTML-Validierung könnt ihr den Quellcode eurer Webseiten auf Fehler überprüfen.