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29.07.2010 | 17:37 Uhr

»English VersionHauptseiteParks & EventsFreizeit- & Tierparks • Wildpark Schwarze Berge (Vahrendorf)


Wildpark Schwarze Berge – Tierparadies im Süden Hamburgs

Fotoalbum
Weiterführende Links
Adresse
Öffnungszeiten
Nov. bis März: 9 – 17 Uhr
April bis Okt.: 8 – 18 Uhr
Eintrittspreise
Erwachsene 7,50 €, Kinder 5,50 € (Stand: Jan. 2009)

Direkt vor den Toren Hamburgs, im Rosengarten gelegen, befindet sich der Wildpark Schwarze Berge. Auf einer reizvoll angelegten Wald- und Parklandschaft mit Bergen, Tälern, Teichen und einem kleinen See, Wildparkt kann man die europäische Tierwelt in ihrer natürlichen Umgebung hautnah erleben.

[10. April 2004] — Ostern steht vor der Tür und mir steht der Sinn nach einem ausgedehnten Samstags-Spaziergang. Warum nicht den Spaziergang in den Wildpark zu verlegen? An frischer Luft ein bisschen laufen und dabei Tiere beobachten, die man in heimischen Wäldern so nah nur äußerst selten zu Gesicht bekommt, das scheint mir eine gute Idee!

An der Kasse besorge ich uns zur Orientierung einen Lageplan des Geländes. Dann geht es los. Der Rundgang durch das 50 Hektar große Wildparkgelände dauert gut und gern drei Stunden – bedingt durch die vielen Fotostopps, die ich immer wieder einlege. Vom Eingang aus gehen wir zunächst nach rechts, vorbei an den Eseln Wildparkt zu den schottischen Hochlandrindern Wildpark. Einige Kinder haben sich vor dem Gehege versammelt, um die Kälber Wildpark zu fotografieren.

Wir kommen am Luchs-Gehege vorbei. Leider hat sich die Luchs-Familie zum Mittagsschläfchen zurückgezogen. Also weiter zur Kunst- und Handwerkerhalle. Wildpark Hier bieten einige Kunst­handwerker wie Holzschnitzer, Töpfer und dergleichen, ihre Arbeiten zum Kauf an. Weiter hinten in der Halle steht ein offener Kamin, an dem man mitgebrachte Würstchen grillen kann. Wer keine Würste dabei hat, kann am Kiosk welche kaufen.

Unser nächstes Ziel ist das Fledermaus-Haus. Wildpark In dem abgedunkelten Raum fliegen die Fledermäuse frei herum. Mit etwas Futter angelockt (am besten mit Obst, darauf stehen sie scheinbar ganz besonders), fliegen sie einem direkt auf die Hand. Sie lassen sich sogar streicheln. Das Fell der Tiere fühlt sich angenehm warm und flauschig an. Fledermäuse zu kraulen, das erlebt man wirklich nicht alle Tage!

Wieder an der frischen Luft gehen wir durch ein Tor ins Damwild Freigehege. Ich pirsche mich vorsichtig an die äußerst scheuen Damhirschkälber heran, Wildpark um sie aus nächster Nähe zu fotografieren. Allerdings ist es gar nicht so einfach, nah genug an die scheuen Tiere heranzukommen. Nur gut, dass meine Kamera mit einem Zoom ausgestattet ist.

Auch im Wildschwein-Gehege hat sich Nachwuchs eingestellt. Die putzigen Ferkelchen stapfen munter durch den Matsch. Mit ihren schmutzigen Pfötchen sehen sie aus, als hätten sie kleine, matschige Stiefelchen an. Wildpark

Unser Spaziergang führt uns weiter zum Elch-Gehege. Die Tiere genießen träge die Frühlingssonne und scheinen die Ruhe weg zu haben. Wildpark Schließlich erreichen wir den Elbblick-Turm. Wildpark Von oben hat man sicherlich einen schönen Ausblick über das Gelände. Doch ich bin zu faul, die vielen hölzernen Treppen hinaufzusteigen. Am Fuße des Elbblick-Turms ist eine Köhlerhütte. Auch hier kann man Grill-Utensilien kaufen und ein paar Würstchen auf den Grill werfen.

Aber es ist nicht der Grillgeruch, der meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Was ist das denn? Vor der Köhlerhütte hängt ein Dendrophon, eine Art Xylophon aus Ästen verschiedener Baumarten. Wenn man mit dem Holzhammer auf die Äste schlägt, entsteht je nach Baumart ein anderer Ton. Was es nicht alles gibt. Wildpark Wieder etwas dazu gelernt!

Weiter geht’s zum Wisent-Tal. Um die Tiere besser beobachten zu können, steigen wir auf den Hochstand vor dem Gehege. Wildpark Dann geht es an dem Tal der Hirsche vorbei zur Uhu-Burgruine Wildpark und zum Nutria-Teich. Die quirligen, kleinen Nutrias Wildpark sind schon putzig. Die kleinen Nager scheinen ganz versessen (oder eher verfressen?) auf das Wildfutter zu sein, das ich aus einem Futterautomaten gezogen haben. Sobald sie das Rascheln der Futterschachtel hören, kommen sie angestürmt, reihen sich vor dem Zaun auf und machen Männchen. Wildpark Wie die Orgelpfeifen!

Schließlich geht’s zum Gehege der Europäischen Wölfe. Es ist gar nicht so einfach, die Tiere vor die Kamera zu bekommen, sie sind ständig in Bewegung. Vorbei an der Eulenflucht schlendern wir zu unserm letzten Ziel, dem Streichelgehege. Das ist ein Spaß! Eine kleine weiße Ziege Wildpark ist ganz angetan von einer Futterschachtel, deren Pappe ihr scheinbar ganz besonders lecker schmeckt. Wildpark Auf dem Weg zum Ausgang kommen wir zu guter Letzt am Weiß- und Schwarzstorch-Gehege vorbei, wo unser Spaziergang endet. Erschöpft trotten wir zurück auf den Besucherparkplatz und steigen in unseren Wagen.

Mein Fazit: Der Wildpark Schwarze Berge bietet die perfekte Kulisse für einen wunderschönen Spaziergang. Er ist ganzjährig geöffnet und zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert. Empfehlenswert! 

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