13.05.2008 - 21:25 Uhr  
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Fotos Hamburger Elbstrand in Oevelgönne & Wittenbergen

Wer glaubt, feine Sandstrände gäbe es nur am Meer, der irrt. Auch Hamburgs Elbufer hat einige wunderschöne Sandstrände zu bieten.

Elbstrand in Oevelgönne

Oevelgönne Wo: Oevelgönne/Neumühlen, 22763 Hamburg im Stadtplan anzeigen

[24. Sept. 2004] — Sehr bekannt – und dementsprechend stark frequentiert – ist der Strand in Oevelgönne. Er ist im Sommer ein regelrechter Magnet sonnenhungriger Hamburger. Schon ein paar Sonnenstrahlen genügen und der Strand wimmelt nur so von Leuten. Oevelgönne

Mitunter erinnert es so’n bisschen an einen Touristenstrand in der Hochsaison, wo sich die Sonnenanbeter wie Ölsardinen aneinander reihen. Besonders beliebt ist das Fleckchen rund um die „Strandperle“, Oevelgönne einer kleine Kneipe, die direkt am Strand liegt.

Der kleine Vorort Oevelgönne wurde ursprünglich als Fischerdorf gegründet. Später wohnten hier vor allem Lotsen, deren Aufgabe es war, die Schiffe sicher durch die Sandbänke elbaufwärts zu geleiten. Die einstöckigen Lotsenhäuschen Oevelgönne in den schmalen Gassen geben Oevelgönne seinen ganz besonderen Charme.

Oevelgönne Nur ein paar Schritte von der Strandperle entfernt, direkt beim Anleger Neumühlen, liegt der Museumshafen Oevelgönne. Er wurde 1977 von der „Vereinigung zur Erhaltung historischer Wasserfahrzeuge“, einem privaten Verein, gegründet. Hier liegen einige Oldtimer der Schifffahrt: Deutsche und holländische Plattbodenschiffe, Dampfschlepper und Barkassen, das Feuerschiff Elbe 3 Oevelgönne, ein Dampfkran, ein Finkenwerder Hochseekutter und ein Fischewer, eine zum Café umgebaute alte Hafenfähre.

Fünf der Schiffe sind Eigentum des Vereins Museumshafen Oevelgönne e. V., der diesen Hafen betreibt. Andere gehören dem Altonaer Museum oder dem Museum für Hamburger Geschichte, dem Museum der Arbeit oder sind in privatem Besitz. Die Schiffe sind ausnahmslos fahrtüchtig, was sie bei den großen Schiffsparaden während der jährlichen Feier des Hafengeburtstags unter Beweis stellen.

Das ehemalige Unions-Kühlhaus Övelgönne neben dem Museumshafens war einst ein markantes Wahrzeichen am nördlichen Elbufer. Es bildete zugleich den Übergang von den landschaftlich geprägten Erbvororten zu industriellen Hafenlandschaft Altonas. Der Backsteinblock galt als eindrucksvolles Baubeispiel der Hafenerweiterung der 20er Jahre. Das zehnstöckige Gebäude wurde 1926 im Auftrag einer Kühlwarengesellschaft gebaut. Mit seiner Lagerfläche von 7.000 m² gehörte es damals zu den größten europäischen Bauwerken dieser Art. Heute beherbergt das Gebäude ein Seniorenwohnheim.

SeitenanfangElbstrand in Wittenbergen

Elbstrand in Wittenbergen Wo: Falkensteiner Ufer, 22587 Hamburg im Stadtplan anzeigen

Das ausgedehnte Strandgebiet Wittenbergen am Fähranleger Wittenbergen ist im Gegensatz zum Oevelgönner Strand nur wenigen ein Begriff. Für mich gehört der Strand zu einem der schönsten Plätze in Hamburg. Ein wunderbarer Ort, um faul im Sand zu liegen und die vorbei fahrenden Schiffe zu beobachten, zum Picknicken oder um einen kleinen Strandspaziergang Wittenbergen zu machen. Er ist nicht weit vom Falkensteiner Ufer entfernt und schließt an das Naturschutzgebiet „Wittenberger Heide/Elbwiesen“ an.

Der Leuchtturm „Unterfeuer Wittenbergen“, der mit seinen knapp 30 Metern aus den Bäumen hervor lugt, verleiht dem Strand einen ganz besonderen Flair (und das nicht nur bei Sonnenuntergang).

Fotos


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