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05.02.2012 | 19:53 Uhr

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Rundreise durch Florida – Fort Lauderdale Beach, Miami

Tag 2 – Fr, 13. März 2009 –
Strecke: Pembroke Pines – Fort Lauderdale Beach – Miami – Naples (167 mi / 269 km)
Unterkunft: Gulfcoast Inn, Visitenkarte Naples, 2555 Tamiami Trail N ($ 90 DZ inkl. Frühstück)

Fort Lauderdale Beach

Um 5 Uhr bin nicht nur ich hellwach, auch Jens blinzelt mich an. Frühstück gibt’s ab 7 Uhr. Also packen wir in Ruhe unser Zeug, machen Pläne für den Tag und schlendern dann zum Frühstücks­raum. Es gibt Toast mit Marmelade, Waffeln, Corn Flakes, Rührei und gebratene Kartoffel­ecken. Ich bin richtig begeistert, dass es statt des Plastik­geschirrs, das man in Motels üblicher­weise vorfindet, richtiges Geschirr und Besteck gibt. So kann der Tag beginnen!

Nach dem Auschecken fahren wir nach Fort Lauderdale Beach. Fort Lauderdale Beach Fort Lauderdale Beach Der Strand ist nicht besonders breit. Er liegt direkt an der Straße. Ein skurriles Pärchen sucht den Sand mit einem Metall­detektor ab. Wonach sie suchen, ist mir schleierhaft. Nach verlorenen Münzen, nach Schmuck oder was?

Miami – Bootstour durch den Hafen

Unser nächstes Ziel ist Miami. Fahrzeit laut Navi: eine Stunde. Am Bayside Marketplace Miami, Florida Miami, Florida Hafen von Miami buchen wir bei Captain Jimmy’s Infos eine Boots­tour durch den Hafen. Hafen von Miami Hafen von Miami Hafen von Miami Die Fiesta I nimmt uns für $ 20 pro Person mit zur „Tour of Millionaires Row“. Unser afro­ameri­kanischer Steuer­mann kommentiert die Fahrt über Laut­sprecher. Sein hispanischer Kollege übersetzt die Kommentare ins Spanische. Und dann ist da noch ein Crew-Mitglied, das die Pop­corn-Maschine bedient und Hot Dogs zubereitet. Seine Hot Dogs bringt er zwar nicht an den Mann, aber dafür nimmt ihm ein fetter Junge gierig eine Tüte Popcorn ab.

Die Häuser der Reichen und Schönen sind der reinste Wahnsinn. Eins ist protziger als das andere. Sie liegen auf künstlichen Inseln, die Miami vorgelagert sind. Was mich an der Tour allerdings zunehmend nervt, ist die ohren­betäubende Musik, die aus den über­dimensionalen Laut­sprechern dröhnt. Die Fiesta I nennt sich Partyboot, da ist der Name ohren­scheinlich Programm. Zu allem Überfluss fängt es auch noch an zu schütten. Doch der Regen hält nicht lange an, keine zehn Minuten später scheint bereits wieder die Sonne.

Um 16 Uhr sind wir zurück am Auto. Für drei Stunden parken zahlen wir $ 6, das ist okay. Ein paar Autos von unserem entfernt steht ein Wagen, dessen Seitenscheibe eingeschlagen wurde. Das ist nicht okay. Der Boden rings um die Beifahrer­tür ist mit Scherben übersäht. Zum Glück ist unser Chevy unversehrt.

Wir haben ein Zimmer in »Naples reserviert. Und da das Navi die Fahrtzeit mit zwei Stunden berechnet hat, machen wir uns direkt auf den Weg. Kaum sind wir aus der Stadt raus, stecken wir fest. Stau, Stau, Stau ohne Ende! Wir kurven zwei Stunden lang um Miami herum und kommen nur im Schnecken­tempo voran. Als wir Naples endlich erreichen, ist es bereits später Abend.

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