08.10.2008 | 07:24 Uhr
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Dies & das
Ein Motorradfahrer saust mit 160 Kilometer pro Stunde über eine
Landstraße. Plötzlich – oh Schreck! – befindet er sich Nase an
Schnabel mit einem kleinen Spatz. Der Motorradfahrer tut alles, um dem Spatz
auszuweichen und so die Kollision zu vermeiden. Aber da ist nichts mehr zu
machen. Der Spatz knallt bäuchlings vor das Helmvisier und der Motorradfahrer
sieht hilflos mit an, wie der Spatz hinter ihm bewusstlos zu Boden trudelt
und mit ausgebreiteten Flügeln liegen bleibt.
Von schlechtem Gewissen geplagt hält er an, hebt den bewusstlosen Spatz
auf und nimmt ihn mit nach Hause. Dort angekommen sucht er im Keller den
alten Vogelkäfig, polstert ihn liebevoll mit einem Handtuch aus, legt
den Spatz hinein und stellt ihm noch ein Schälchen Wasser und ein Stück
Brot in den Käfig.
Am nächsten Morgen wacht der kleine Spatz auf, sieht die Gitterstäbe,
das Wasser und das Brot. Entsetzt schlägt er die Flügel über
dem Kopf zusammen: „Oh Scheiße! Ich hab den Motorradfahrer umgebracht!“