08.10.2008 | 07:12 Uhr
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Dies & das
Eine Arbeitslose bewirbt sich als Reinigungskraft bei IBM. Der
Personalleiter lässt sie einen Test machen (Boden reinigen) und
schließlich bietet er ihr einen Arbeitsplatz an. Er will ihre
E-Mail-Adresse, um ihr die Unterlagen zuzusenden. Doch die Frau besitzt
weder Computer noch E-Mail. Der Personalchef sagt ihr, dass sie ohne
E-Mail-Adresse virtuell nicht existiert und daher nicht eingestellt
werden kann.
Die Frau verlässt verzweifelt das Gebäude mit 10 €
Reisegeld. Sie beschließt, davon Tomaten zu kaufen und verkauft
diese dann von Tür zu Tür und verdoppelt so ihr Kapital. Sie
wiederholt diese Aktion dreimal und hat am Ende 160 €. Sie
realisiert, dass sie auf diese Art und Weise ihre Existenz bestreiten
kann und so startet sie jeden Morgen und kehrt abends spät
zurück.
Sie kauft sich einen kleinen Wagen, dann einen Lastwagen und bald
verfügt sie über einen Fuhrpark.
Innerhalb von 5 Jahren besitzt sie eine der größten
Lebensmittelketten der USA.
Sie beschließt, an ihre Zukunft zu denken und einen Finanzplan
für sich und ihre Familie erstellen zu lassen. Am Ende des
Gesprächs fragt ihr Berater nach ihrer E-Mail-Adresse, um ihr die
entsprechenden Unterlagen senden zu können. Sie besitzt aber nach
wie vor keinen Computer und keine E-Mail-Adresse.
Der Berater ist beeindruckt, dass sie sich trotzdem ein Imperium
aufgebaut hat. Was hätte die Frau nur alles noch erreichen
könne, wenn sie einen Computer gehabt hätte.
Die Frau überlegt und sagt dem Berater: „Mit einem Computer
wäre ich jetzt Putzfrau bei IBM.“
Lehre Nr. 1:
Das Internet rettet nicht dein Leben.
Lehre Nr. 2:
Wenn du bei IBM arbeiten willst, brauchst du eine E-Mail-Adresse.
Lehre Nr. 3:
Wenn du diese Geschichte per E-Mail erhalten hast, sind die Chancen
Reinigungskraft zu werden größer, als die Millionär zu
werden.