15.05.2008 - 14:28 Uhr  
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Gedichte, Sprüche, Weisheiten, Zitate …
∼ Hochzeitsgedichte ∼

Wahre Liebe ist wie ein Zauber aus 1001 Nacht.
Wahre Liebe ist rein und sauber und für immer gedacht.
Wahre Liebe ist wie ein Diamant, so schön und unvergänglich.
Wahre Liebe ist ein festes Band und hält oft lebenslänglich.



Den Eheleuten wünschen wir viel Glück
und dazu noch ein großes Stück
vom Kuchen, der da Wohlstand heißt
und dass das Eheband nie zerreist
und reichlich Kinder an der Zahl,
je nach Wunsch und je nach Wahl.
Es gratulieren voller Freude
alle hier dem Hochzeitspaar,
froh und glücklich sei es heute
und noch weitere 50 Jahr!



Wir wünschen euch ein langes Leben
und ’ne Hochzeit ohne Regen,
unterm Rock ein warmes Futter
und ’ne dufte Schwiegermutter.



Wie ihr seht, steht’s hier geschrieben,
dass sie sich für immer lieben,
und aus diesem Grund
schließen sie den Ehebund.



Geliebt und bewundert, so blickt ihr zurück
auf ein Vierteljahrhundert voll Treue und Glück.
Die Freunden und Leiden, den Schatten, den Glanz
lohnt der Himmel euch beiden mit dem silbernen Kranz.



Heute wird nach alter Sitte,
allerlei Geschirr verschlagen,
Scherben bringen Glück! Ich bitte,
lass dir dies als Wahlspruch sagen:
Ging auch allerhand in Scherben –
unsere Freundschaft wird nicht sterben.



Wenn du heute mit uns polterst
und auf unsrer Schwelle stolperst
über einen Haufen Scherben,
lass dir nicht die Laun’ verderben!
Scherben bringen immer Glück,
Scherben bannen Missgeschick,
und zwar, dieses wünschen wir,
nicht nur uns, sondern auch dir!



Beseh’ ich mir die Scherben hier,
dann wird mir dieses klar:
Ein jeder kehr vor seiner Tür!
Das Wort ist gut und wahr.
Sie schippt – den Besen reicht sie ihm.
Die Ehe ist ein Kollektiv,
und sie geht ganz gewiss nicht schief
bei Hausarbeit im Team!



Dass die Liebe stets regiert
euch, treu und fest wie pures Gold,
dass es immer euch sei hold,
wünsch’ ich euch. Dazu viel Glück,
blank wie ein Dukatenstück!



Der Haussegen halte stets sich grade
wie ein Soldat bei einer Parade!
Rutscht schief er mal, ist’s ein Vergnügen,
ihn hurtig wieder grad zu biegen,
darüber herrscht kein Zweifel.
Des Hauses Eintracht gehe nie –
das gilt für ihn, das gilt für sie –
bei euch jemals zum Teufel.



Zu guter Partnerschaft gehört
nicht das allein, nicht weh zu tun;
auch dem der wehtut, zu verzeihn.



Den Dingen, mit denen ihr
durch das Schicksal verkettet seid,
denen passt euch an.
Und die Menschen, mit denen euch
das Geschick zusammengestellt hat,
die habt lieb, aber von Herzen!



Als vor vielen hundert Jahren
unsre heidnischen Vorfahren
noch an böse Geister glaubten,
die dem Heim den Frieden raubten,
jagten sie mit Schimpf und Schreck
diese schlimmen Trolle weg.
Mit Gepolter und Getöse
kämpften an sie gegen’s Böse.
So liegt denn ein tiefer Sinn
in dem Polterabend drin.
Böses weiche von der Schwelle,
Gutes nahe, licht und helle.
Viele Scherben wünschen wir
deshalb, liebes Brautpaar, dir!



Hier und heut in froher Runde
feiert ihr die Abschiedsstunde
von dem frischen, frohen, freien
heit’ren Junggesellenleben.
Morgen werdet die Hand euch geben
ihr, der Bräutigam, die Braut.
Feierlich werdet ihr getraut!
Werdet ihr’s auch nicht bereuen?



Gott Amor kam geflogen
mit spitzem Pfeil und Bogen.
Auf unser Pärchen legt’ er an.
Er hat, das ist zu hoffen,
mitten in das Herz getroffen,
Die beiden werden Frau und Mann.



Auf die Vermählung

Reine Lieb ist’s, die nichts zwinget,
ob der Erden Abgrund kracht,
ob durch schwarze Lüfte dringet
der entbrannten Strahlen Macht.
Keiner Taten Wunderwerke
dämpfen treuer Liebe Stärke.

Spannt der Tod schon seinen Bogen,
steckt er Trauerfackeln an;
Sie hat ihre Sehn gezogen,
der nichts widerstehen kann;
ihre Glut brennt, wenn wir Erden
und zur handvoll Aschen werden.

Lasst die stolzen Wellen toben,
schäumt, ihr Meere, braust und schmeißt!
Wenn der strenge Nord von oben
in des Salzes Täuf einreißt,
wird doch Wind uns Wassers Kämpfen
nicht den Brand der Liebe dämpfen.

Lieb ist, der nichts gleich zu schätzen,
wenn man alles Gold der Welt
gleich wollt auf die Waage setzen.
Lieb ist, die den Ausschlag hält;
Lieb ist trotz der Silberhaufen
nur durch Liebe zu erkaufen.


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