20.06.2013 | 07:05 Uhr
In »Stuttgart gibt es gleich zwei Volksfeste: das Cannstatter Volksfest und das Stuttgarter Frühlingsfest – sozusagen der „kleine Bruder“ des Volksfests.
Beide Feste finden einmal im Jahr auf dem großen Festgelände in Stuttgart-Bad Cannstatt (dem „Cannstatter Wasen“) statt, das direkt am schönen Neckar-Ufer liegt. ![]()
Das Cannstatter Volksfest läuft – parallet zum Münchner Oktoberfest – von Ende September bis Mitte Oktober. Es dauert 17 Tage und ist täglich von 12 bis 23 Uhr (freitags, samstags und vor Feiertagen von 11 Uhr bis Mitternacht) geöffnet.
Auf einer Ausstellungsfläche von 68.000 m² finden etwa 360 Betriebe (Schausteller, Wirte und Krämermarkthändler) mit einer Frontlänge von 5 km Platz. Jährlich lockt das Cannstatter Volksfest rund 4,5 Mio. Besucher an.
Die Höhepunkte des Festes sind der Volksfestumzug am 1. Sonntag und das Musikfeuerwerk am letzten Tag der Veranstaltung.
Das Cannstatter Volksfest hat eine lange Tradition. Sein Ursprung geht auf das Jahr 1817 zurück, in dem das Fest auf Initiative des württembergischen Königs Wilhelm I. erstmals gefeiert wurde. Das Symbol des Cannstatter Volksfests ist die mit über drei Tonnen Früchten geschmückte „Fruchtsäule“,
die vor den drei großen Bierzelten steht. Im Sockel, auf dem die Säule thront, sind das Fundbüro, die Helmaufbewahrung und ein Souvenir-Geschäft untergebracht.
Wie der Name schon sagt, feiern die Stuttgarter das kleinere Frühlingsfest im Frühling. Es beginnt Mitte/Ende April und dauert 23 Tage.
Die Öffnungszeiten sind mit denen des Volksfests identisch. Das Frühlingsfest öffnet seine Tore täglich von 12 bis 23 Uhr (an Frei- und Samstagen sowie vor Feiertagen darf bis Mitternacht gefeiert werden).
Das Stuttgarter Frühlingsfest nimmt eine Fläche von 48.000 m² in Anspruch und kann mit 1,5 Mio. Besuchern pro Jahr aufwarten. Auch das „kleine Volksfest“ endet traditionell mit einem Musikfeuerwerk.